Aktuelles

 "Man kann nicht allen helfen" sagt der Engherzige und hilft keinem.

( Marie von Ebner-Eschenbach )

         Hier stellen wir einzelne Hunde vor, die in den Tötungsstationen ( Perreras ) sitzen   

 und dringend auf eine Rettung warten, aber noch Spender oder Pflegeplätze fehlen.

Weitere Reservationen erfolgen über den Tierschutzverein Waldshut-Tiengen u.U.e.V.

www.tierschutz-waldshut-tiengen.de

Wir freuen uns natürlich, wenn Sie Interesse an der Übernahme eines dieser Hunde haben und Sie können selbstverständlich gerne Kontakt zu uns aufnehmen, doch wir machen keine Direktvermittlungen.

 Wir kennen die Hunde und ihre Bedürfnisse meistens nicht und eine direkte Vermittlung nur aufgrund eines Fotos wäre für beide Seiten einfach nicht fair. Geben Sie uns bzw. dem Hund etwas Zeit bei einer Pflegefamilie, dann können wir gemeinsam überlegen, ob Sie zusammen passen.

Anmerkungen zum Tierschutz in Spanien ...

 

In Südspanien steht der Tierschutz noch ganz am Anfang. 

Für die riesigen Perreras (Tötungsstationen) gibt es nur vereinzelte, aber engagierte einheimische Tierschützer/innen, die nach besten Kräften versuchen, uns Informationen zu schicken und die Hunde herauszuholen. 

Diese armen Seelen haben in Spanien als "Hund aus zweiter Hand" kaum eine Chance. 

Die Situation in Südspanien ist so, dass die Perreras voll sind mit Hunden zum töten, die wenigen Hundepensionen sind total überfüllt mit gesicherten Hunden verschiedener Orga´s und die Tierärzte sind wenig motiviert oder heillos überlastet. Laut Einreisebestimmungen müssen die Hunde auf jeden Fall vier Wochen abwarten bis dass sicher ist, dass die Tollwutimpfung greift. Wir organisieren nach und nach den Transport nach Deutschland. Für die Hunde zahlen wir nichts, doch wir müssen die gesamten Kosten für Tierarztbehandlungen (Tollwut- u. Fünffachimpfung, Chip, Pass, Entwurmung, Mittelmeercheck - Blutuntersuchung, evtl. noch weitere Behandlungen), Hundepension (mind. 4 Wochen oder länger bis zum nächsten Transport) und die Transporte (von Südspanien nach Nordspanien in die Hundepension und dann nach Deutschland) tragen. Die Hunde

in Südspanien sind extrem teuer und der Informationsfluss von den Verantwortlichen zu den spanischen Tierschützern und dann zu uns ist nicht ganz einfach, doch jeder tut was er kann.

Es ist die Hoffnung, die uns weitermachen lässt, dass sich irgendwann auch in Südspanien die Denkweise verändert und Schritt für Schritt Tiere auch als lebende Wesen behandelt werden.

In Nordspanien sind die Tierschützer schon viel weiter.

Es gibt auch dort viel zu viele ungewollte Hunde und auch dort wird getötet, doch im Norden werden die Perrerahunde nicht mehr wie Ungeziefer angesehen, sondern sie haben eine Chance verdient. Unsere Reservationen werden respektiert und die Hunde werden bis zum Transport nicht getötet, sondern dürfen teilweise sogar kostenlos in der Perrera bleiben. Manche Kommunen beteiligen sich sogar an den Tierarztkosten.

Wir hoffen sehr, dass sie alle zu uns kommen dürfen.

"HOFFNUNG" ist nicht die Überzeugung das etwas gut ausgeht,

sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Ansprechpartner:

                              Elke Bannwitz,                           oder                          Anja Fuchs:

                    Tel.: 07751 / 3003                                                   Tel. 07743 / 5641 

                                                            

Seitenanfang