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Anmerkungen
zum Tierschutz in Spanien ...
In
Südspanien steht der Tierschutz noch ganz am Anfang.
Für
die riesigen Perreras (Tötungsstationen) gibt es nur vereinzelte,
aber engagierte einheimische Tierschützer/innen, die nach besten Kräften
versuchen, uns Informationen zu schicken und die Hunde
herauszuholen.
Diese
armen Seelen haben in Spanien als "Hund aus zweiter Hand"
kaum eine Chance.
Die
Situation in Südspanien ist so, dass die Perreras voll sind mit
Hunden zum töten, die wenigen Hundepensionen sind total überfüllt
mit gesicherten Hunden verschiedener Orga´s und die Tierärzte sind
wenig motiviert oder heillos überlastet. Laut Einreisebestimmungen
müssen die Hunde auf jeden Fall vier Wochen abwarten bis dass
sicher ist, dass die Tollwutimpfung greift. Wir organisieren nach
und nach den Transport nach Deutschland. Für die Hunde zahlen wir
nichts, doch wir müssen die gesamten Kosten für
Tierarztbehandlungen (Tollwut- u. Fünffachimpfung, Chip, Pass,
Entwurmung, Mittelmeercheck - Blutuntersuchung, evtl. noch weitere
Behandlungen), Hundepension (mind. 4 Wochen oder länger bis zum nächsten
Transport) und die Transporte (von Südspanien nach Nordspanien in
die Hundepension und dann nach Deutschland) tragen. Die Hunde
in
Südspanien sind extrem teuer und der Informationsfluss von den
Verantwortlichen zu den spanischen Tierschützern und dann zu uns
ist nicht ganz einfach, doch jeder tut was er kann.
Es
ist die Hoffnung, die uns weitermachen lässt, dass sich irgendwann
auch in Südspanien die Denkweise verändert und Schritt für
Schritt Tiere auch als lebende Wesen behandelt werden.
In
Nordspanien sind die Tierschützer schon viel weiter.
Es
gibt auch dort viel zu viele ungewollte Hunde und auch dort wird getötet,
doch im Norden werden die Perrerahunde nicht mehr wie Ungeziefer
angesehen, sondern sie haben eine Chance verdient. Unsere
Reservationen werden respektiert und die Hunde werden bis zum
Transport nicht getötet, sondern dürfen teilweise sogar kostenlos
in der Perrera bleiben. Manche Kommunen beteiligen sich sogar an den
Tierarztkosten.
Wir
hoffen sehr, dass sie alle zu uns kommen dürfen.
"HOFFNUNG"
ist nicht die Überzeugung das etwas gut ausgeht, sondern
die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
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