Herzlich Willkommen bei den "Tierfreunden Hochrhein"

Liebe Tierfreunde, schön, dass Sie bei uns vorbeischauen.

Wir sind ein kleiner gemeinnütziger Tierschutzverein im

Landkreis Waldshut-Tiengen und Raum Freiburg.

 

Wir kümmern uns hauptsächlich um verlassene, abgegebene und meist zur Tötung vorgesehene Hunde, vorwiegend aus Spanien, die sehr oft ein schweres und leidvolles Schicksal hinter sich haben.

 

Unsere Schützlinge sind meist auf Pflegestellen untergebracht, so können wir sie besser kennen lernen, ihren Charakter, ihre Vorlieben und auch ihre Schwächen. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und legen bei der Vermittlung großen Wert darauf, unsere Tiere an die bestmöglichen neuen Besitzer zu übergeben, so dass Hund und Mensch ein glückliches und langes gemeinsames Leben genießen können.

 

Wir versuchen aber auch, anderen Haustieren aus unserer Region zu helfen, die in Not geraten sind. Und sind gerne bei der Suche und Vermittlung dieser Tiere behilflich.

Spendenaufruf unserer spanischen Partner mit der Bitte um unsere Hilfe

14 „Animal Hoarding“-Hunde – klein, süß und unkompliziert?

 

Seit dem 22.03. beherbergen wir 14 „Animal Hoarding“ – Hunde. Sie lebten in einem geschlossenen und bereits verkauften Restaurant.

 

Durch Zufall wurden zwei Frauen auf die Hunde aufmerksam und kamen mit ihrem Frauchen ins Gespräch, welches mehr als hilflos der Situation entgegensah, die Hunde in die örtliche Perrera zu geben. Angesicht des nahenden Verkaufes des Gebäudes und der Tatsache, dass sie mit 15 Hunden im Alter von 6 Monaten bis 18 Jahren in keiner neuen Bleibe unterkommen würde, sah sie keine andere Möglichkeit.

 

Die Geschichte ist im Grunde wie fast jede andere „Animal Hoarding“ Geschichte. Psychische Probleme und ein generelles Problem sich von nichts und niemandem trennen zu können, führen dazu, dass aus einigen Hunden schnell viele Hunde werden. Man wird ihnen nicht mehr gerecht, es fehlt an finanziellen Mitteln, um die Hunde ausreichend mit Futter und Medikamenten zu versorgen. Viele Hunde machen viel Lärm und belästigen die Nachbarn, also sperrt man sie ins Haus, wo sich zudem noch Exkremente anhäufen. Den Hunden fehlt es an Sozialisierung und Umwelteinflüssen. Sie werden scheu, sie kennen nichts, man kommt selten an sie heran.

 

Sehr schnell entsteht eine Realität, deren Bild man im Kopf hat, wenn man an den Begriff „Animal Hoarding“ denkt: Viele zottelige, klebrige, halbverhungerte und verängstigte Tiere drängen sich in einer Ecke eines dunklen kalten Raumes auf einem Haufen aus Exkrementen dicht zusammen und werden panisch und aggressiv, wenn fremde Personen sich ihnen nähern um zu helfen.

 

Denken wir Tierschützer an „Animal Hoarding“, werden bei uns noch ganz andere Erinnerungen wach: Erinnerungen an den beißenden Geruch im Gebäude und dem Wunsch, sich sofort Mund und Nase bedecken zu wollen, um irgendwie weiter atmen zu können. Erinnerungen an tagelang andauernde Einfangversuche von in Panik und Aggressivität verfallenen Hunden, an Tierarztbesuche, das Suchen von Unterbringungsmöglichkeiten, zahlreiche Bäder und Frisörbesuche, monatelange medizinische Versorgung von Wunden und Krankheiten, Notoperationen, Einschläferungen und teilweise jahrelangen Phasen von Sozialisierung und am Ende an die Suche nach einem ersten und eigenen Zuhause für diese Tiere.

 

Allein die Aufnahme von 14 neuen ungeplanten Hunden stellt einen enormen logistischen Aufwand für unsere kleine Auffangstation dar. Die Aufnahme von 14 menschenscheuen Hunden, die nichts kennen, welche teilweise offensichtlich krank sind, welche teilweise sehr lange bleiben werden, stellt uns vor ganz besondere Probleme. Logistische, personelle und auch finanzielle Probleme.

 

Dennoch haben wir uns entschlossen zu helfen. Und wir haben uns entschlossen, nicht nur die zutraulichsten Hunde zu nehmen und den Rest ihrem Schicksal zu überlassen. Wir haben sie alle mitgenommen.

 

Ein kleiner Teil der 5 Hündinnen und 9 Rüden lebt bereits in unserer Auffangstation. Der Großteil ist derzeit in einer Pension untergebracht. Nach ersten Tierarztbesuchen werden bereits 5 Hunde gegen Ehrlichiose oder Rickettsien behandelt. Die Hunde wurden entwurmt und gegen Parasiten behandelt. Es sind Impfungen und Kastrationen geplant.

 

Einige Hunde sind offensichtlich krank, die offenen Wunden an den Nasen lassen Leishmaniose vermuten. Leider sind diese Hunde auch die panischsten und scheuesten Hunde, daher ist mit ihnen zur Zeit noch kein Tierarztbesuch möglich. Es werden zudem Umbaumaßnahmen an den Ausläufen notwendig, denn die Großzügigkeit unserer Ausläufe führt leider dazu, dass man an die ängstlichen Tiere nicht mehr herankommen würde. Wir müssen also zusätzliche Zäune ziehen und die Flächen verkleinern, um die Hunde aufnehmen zu können und dann langsam an uns Menschen zu gewöhnen. Es ist einiges an Geduld und Zeit gefragt. Und wir haben zusätzlich zu unseren üblichen Mäulern nun noch 14 weitere zu stopfen.

 

Gerne könnt ihr uns dabei helfen und fleißig spenden. Wir freuen uns über jeden Cent, der uns hilft die Tierarzt- und Pensionskosten zu tragen. Wir halten euch natürlich über alle Hunde auf dem Laufenden. Wir werden alle Hunde demnächst gesondert präsentieren und uns dann auch über Patenschaften für den einen oder anderen Hund freuen. Gemeinsam arbeiten wir auf unser Ziel hin, am Ende 14 fröhliche Hunde in ihre neuen Familien zu entlassen und ihnen damit ein Leben zu ermöglichen, das sie verdienen.

Danke, danke, danke
Wie bereits im letzten Jahr, so hatten wir zum Abschluss des Jahres 2021 bzw. zu Beginn den neuen Jahres die große Freude, sämtliche Spenden unter den Weihnachtsbäumen bei Dehner und Fressnapf in Tiengen, Laufenburg, Erzingen und Jestetten abzuholen. Das war wieder richtig Arbeit und die riesige Menge hat uns fast überfordert.
In diesem Jahr hatten sich unsere tierischen Stellvertreter auf ihren Wunschzetteln primär Futter gewünscht, denn das war in Spanien besonders knapp. Aber auch Halsbänder, Brustgeschirre, Körbcheneinlagen und Leckerchen durften wir als Geschenke verbuchen. Wir schätzen, insgesamt sind bestimmt an die 2000 kg an Spenden zusammen gekommen. Nun fahren wir alles nach und nach zu einem Übergabepunkt, und von dort gehen die Mengen in mehreren Transporten nach Spanien.
Wir danken allen Spendern und den beteiligten Märkten von Herzen für diese wunderbare Aktion und die große Spendenbereitschaft. Gerne bastelen wir auch im nächsten Jahr wieder Wunschzettel....😃😀😀

Spendendosen

Sie sind Tierfreund und haben ein Ladengeschäft oder Lokal und möchten uns unterstützen? Wir würden uns über die Erlaubnis freuen, bei Ihnen im Kassenbereich eine Spendendose aufzustellen. Oder Sie arbeiten in einem Laden oder Lokal? Dann fragen Sie doch Ihren Chef, ob Sie uns mit einer Spendendose unterstützen dürfen.

 

Sie haben keinen Aufwand und mit der Zeit kommen ansehnliche Summen zusammen, die wir dringend für unsere Schützlinge brauchen.

 

Bitte melden Sie sich bei Karin Hilpert unter 07741/64537 oder tierfreunde-hochrhein@t-online.de. Es kommt gerne ein Helfer vorbei, der eine Spendendose bringt und künftig auch regelmäßig leert.

Unser Shop ist Online!

 

Futterspenden und Handarbeiten, z.B. Schnüffelteppiche für die Nasenarbeit für Euren Liebling und Vogelfutterglocken für die gefiederten Freunde. Schaut doch mal rein!

 

Zum Shop...

Unterstützt Tierfreunde Hochrhein mit euren Online-Einkäufen - ohne mehr zu zahlen! 

 

Bitte startet eure Online-Bestellungen über die folgende Webseite! So entsteht automatisch eine Spende für Tierfreunde Hochrhein, die euch keinen Cent kostet. Fügt den Link am besten gleich zu euren Favoriten hinzu.

 

Vielen Dank!

 

http://www.wecanhelp.de/479787001/sofunktioniertes

Beim Online-Einkauf ohne Extrakosten eine Spende erzeugen –

mit dem WeCanHelp Shop-Alarm

Der Shop-Alarm erinnert euch beim Besuch eines WeCanHelp-Partnershops automatisch an die Möglichkeit, durch euren Einkauf ohne Extrakosten eine Spende zu erzeugen. So geht’s:

 

1. Fügt eurem Browser den Shop-Alarm hinzu. Ihr findet ihn hier: 

http://www.wecanhelp.de/479787001/shop-alarm

 

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Vielen Dank für eure Unterstützung!

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