Gesellschaftliche Probleme und Perspektiven

Fazit: Es sind ganz normale Hunde, wunderbare Wesen, die aus einem bestimmten Grund angeschafft wurden. Vielleicht als Spielkamerad für das Kind, vielleicht für die Oma zum streicheln, vielleicht als Wachhund oder Jagdhund. Aus welchen Gründen auch immer hat der Hund seine Aufgabe nicht erfüllt oder das Kind hat kein Interesse mehr, die Oma ist verstorben, der Hund macht doch mehr Arbeit als gedacht usw. – und jetzt?

 

Gerade in Spanien, aber auch in Griechenland haben „gebrauchte“ Hunde einen Makel. Jeder möchte einen frischen, neuen Hund, ähnlich wie beim Autokauf. Nicht nur das Welpen natürlich viel herziger aussehen, sie haben noch einen „unverdorbenen“ Charakter. Wenn ein Hund erst mal ein paar Monate oder gar Jahre alt ist und nicht mehr gebraucht wird oder eben nicht ins Wunschschema passt, dann hat er eben Pech – dann will ihn eben keiner mehr – und ab in die städtischen Zwinger. Die platzen aus allen Nähten und da kein Ende in Sicht ist werden diese Hunde eben getötet.

 

Und da genau muss der Tierschutz ansetzen – es muss eine Perspektive geben. Für die Behörden, für die Tierschützer und natürlich auch für das einzelnen Tier selbst.

 

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